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Stellungnahme zum Abschlußbericht und Sicherungsempfehlung der Arbeitsgruppe "Fahrversuche Holz quer verladen"
Der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. versteht sich als Plattform für Experten der Ladungssicherung, unter anderem zum Zweck des Erfahrungsaustauschs.
Eines der definierten Ziele des Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. ist es, Polizeibeamten, aber auch anderen mit der Ladungssicherung befaßten Personenkreisen, bei Fragen und/oder Problemen in Sachen Ladungssicherung als kompetenter Ansprechpartner bzw. helfende Institution zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig möchte der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. seinen Mitgliedern bundesweit aktuelle Informationen auf dem Gebiet der Ladungssicherung zur Verfügung stellen.
Deshalb hat sich der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. gern an der Arbeitsgruppe "Fahrversuche Holz quer verladen" beteiligt.
Ein Ziel war, bessere Kenntnisse über diese Art der Holzverladung zu erlangen. Dies ist unzweifelhaft gelungen. Die Ergebnisse der Fahrversuche haben alle Arbeitsgruppenmitglieder sichtlich überrascht.
Ein weiteres Ziel war, Empfehlungen für sichere Transporte diese Verladungsart zu erarbeiten. Auch dies ist gelungen. Insbesondere wertvoll und wichtig war dabei die technische Unterstützung des Verbandes der Holztransporteure, der Bundesvereinigung des Holztransportgewerbes e.V.
Dafür möchten ich herzlich danken.
Unser größtes Anliegen ist die Verkehrssicherheit. Jeder Tote, jeder Verletzte, aber auch jeder noch so geringe Sachschaden, der durch eine nicht ausreichende Ladungssicherung verursacht wird, ist ein Fall in der Statistik zu viel.
Das Sichern der Ladung darf nicht länger als lästiges und kostenverursachendes Übel angesehen werden. Es muß als Selbstverständlichkeit zum Transport gehören wie zum Beispiel das Einschalten des Lichts bei Dunkelheit.
Niemand würde zum Beispiel mit einem Fahrzeug fahren, welches keine Beleuchtung hat. Das versteht sich von selbst. Und genauso selbstverständlich muß es sein, die Ladung fachgerecht zu sichern. Die Ladungssicherung gehört zum Transport wie zum Beispiel das Lenken oder das Ausfüllen des Schaublattes.
Die Verkehrssicherheit ist oberstes Gebot während eines Transportvorgangs und geht alle an, den Transporteur und seinen Fahrer, die Polizei, aber auch jeden anderen Verkehrsteilnehmer.
Durch die Erkenntnisse der Fahrversuche sind alle Mitglieder dieser Arbeitsgruppe nun im Wissen über die Unzulänglichkeit der bisherigen Sicherungspraxis bei dieser Art der Holzverladung. Jeder hat nun seinen Teil dazu beizutragen, daß diese Transporte sicherer werden. Der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. wird die Ergebnisse und Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe seinen Mitgliedern und anderen Interessierten zur Kenntnis geben.
Als Polizeibeamter werde ich persönlich meinen Kollegen empfehlen, die Sache mit dem gebotenen Augenmaß anzugehen. Man sollte der transportierenden Wirtschaft die Gelegenheit geben, sich der Situation anzupassen. Nichts würde der Sache mehr schaden, als nun verhärtete Fronten aufzubauen. Trotzdem muß die erforderliche Sicherheit jederzeit gewährleistet sein.
Wir haben mit den Ergebnissen dieser Arbeitsgruppe gemeinsam einen großen Schritt in Richtung Verbesserung der Verkehrssicherheit getan. Der Königsberger Ladungssicherungskreis e.V. wünscht sich, daß dieser Weg gemeinsam weitergegangen werden kann.
Martin Orthen
Königsberger Ladungssicherungskreis e.V.
2. Vorsitzender
zu den Versuchen
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