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Foto des Monats -
März 2007 |
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"Kanalreibung"
Abbildung 1 Quelle:
Wolfgang Jaspers Auf
dieser Abbildung ist ein Kipperfahrzeug mit einer Ladung Kabelkanäle, wie
sie die Gleiskörper der Bahn begleiten, abgebildet. Unschwer ist zu
erkennen, dass die Kabelkanäle starke Verschmutzungen aufweisen, die
Ladefläche besteht aus Metall, reibungserhöhende Unter- und
Zwischenlagen wurden nicht verwandt. Naturgemäß besitzt die
Materialpaarung Beton auf Beton eine recht hohe Reibung, die je nach
Oberflächenbeschaffenheit durchaus 0,4 bis 0,5 µ erreichen kann. In
diesem Verladefall wurden die Kabelkanäle zum Teil direkt auf die Ladefläche
gestellt und zum Teil auf Paletten. Die Reibpaarung Beton auf Metall könnte
zwischen 0,1 und 0,2 µ liegen. Die erheblichen Verunreinigungen der
Kabelkanäle machen eine Einschätzung der Reibbeiwerte unmöglich. Die
Reibung wird hier dem Zufall überlassen, dem bei der Ladungssicherung
nichts überlassen werden darf. Zur Sicherheit sollte von einer Reibung
von 0,1 ausgegangen werden bzw. eine Ladungssicherung ausschließlich
durch Direktsicherung bzw. durch Formschluss erfolgen.
Abbildung 2 Quelle: Wolfgang Jaspers
Ladungssicherungsmaßnahmen wurden bei dieser Verladung nicht ergriffen. Auch eine formschlüssige Verladung nach vorne oder zu den Seiten wurde schlicht unterlassen. Was aus dieser an sich schlechten Ladungssicherung eine akute Gefährdung Dritter macht, ist die Tatsche, dass diese Kabelkanäle in mehreren Lagen übereinander geladen wurden und zwar so hoch, dass sie die Ladebordwände überragten. Durch seitliche Beschleunigungen generiert, z. B. durch ein Ausweichmanöver, hätten zumindest die obere Lage der Kabelkanäle seitlich über die Bracken vom Fahrzeug rutschen lassen können, Die Folgen für andere Verkehrsteilnehmer hätten tödlich sein können.
Abbildung 3 Quelle: Wolfgang Jaspers Eine gute Ladungssicherung wäre eine maximal zweilagige Verladung gewesen. Diese Verladung hätte zu allen Seiten formschlüssig mit den belastungsfähigen Ladebordwänden erfolgen müssen. Verbleibende Lücken hätten durch Holzpaletten oder dergleichen ausgefüllt werden können. Wäre dies nicht möglich gewesen, bestünde immer noch die Möglichkeit, durch Umspannungen eine entsprechende Direktsicherung zu schaffen, denn das Fahrzeug war mit Ladungssicherungspunkten, die eine LC von 500 daN haben, ausgestattet.
Abbildung
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Wolfgang Jaspers Abbildung
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Wolfgang Jaspers Abbildung
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Wolfgang Jaspers Abbildung
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Wolfgang Jaspers Abbildung
8 Quelle: Wolfgang
Jaspers Abbildung
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Wolfgang Jaspers Abbildung
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