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Foto des Monats - Juni 2007 |
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"Meterholz" ohne Sicherung
Abbildung 1 Quelle: KLSK e.V. Dem Betrachter der Abb. 1 stellt sich als erstes die Frage, um welche Art von Holz es sich auf dem qualitativ fragwürdigen Anhänger handelt. Rohholz scheint es nicht zu sein, da zumindest die meisten Stämme beidseitig besäumt sind und nur wenige Stämme das Erscheinungsbild von Rohholz zeigen. Die Verladart ist chaotisch (nicht gestapelt und gebündelt); also gleicht dies doch eher der Verladeart und -weise wie beim Rohholztransport. Ob sich hier ein Satteleffekt, wie beim Rohholz, einstellt, und somit eher ein Abzugswert in Ansatz zu bringen ist oder eher der Reibbeiwert von Sägeraumholz auf Sägeraumholz, ist unsicher.
Abbildung 2 Quelle: KLSK e.V. Sieht man davon ab, dass diese Winden nicht rückschlagfrei sind (wie von der BG für Fahrzeughaltungen gefordert), fällt dem geneigten Betrachter auf, dass die Drähte mittels Drahtseilklemmen befestigt wurden. Sieht man weiterhin davon ab, dass die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen derartige Drahtseilendverbindungen für Fahrzeuge, die sich im Straßenverkehr bewegen, nicht zulässt, sondern derartige Sicherung nur für den Seeverkehr zulässig sind, bleibt zu bemerken, dass sich an diesem Drahtseilende genau zwei Drahtseilklemmen zu wenig befinden und die, die dort befestigt wurden, auch noch verkehrt herum gesetzt wurden. Wie so etwas richtig zu erfolgen hat, können Sie unter der Internetadresse www.containerhandbuch.de, Kapitel 4.4.1 nachlesen.
Abbildung 3 Quelle: KLSK e.V. Ein Blick auf die linke Fahrzeugseite zeigt, dass dort mit ähnlicher Sorgfalt vorgegangen wurde. Inwieweit der Draht auf der Welle der Winde gesichert ist, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Betrachtet man die Drahtseilendverbindung, findet man hier richtig aufgesetzte Drahtseilklemmen. Leider fehlen auch hier zwei Stück.
Abbildung 4 Quelle: KLSK e.V. Ein Blick auf eine seitlich am Fahrzeug angebrachte Drahtseilwinde gibt weiteren Aufschluss über den "hohen Sicherheitsstandard" dieses Fahrzeugs. Das Drahtseil scheint an dieser Welle tatsächlich mit einer Art Spleiß befestigt zu sein. Der Allgemeinzustand der Winde, insbesondere die rechte Halterung der Windenwellen, lässt aber vermuten, dass dem Sicherheitsaspekt nicht mit letzter Konsequenz volle Beachtung geschenkt wird.
Abbildung 5 Quelle: KLSK e.V. Der anfänglich etwas getrübte Sicherheitseindruck rund um das Fahrzeug wird mit diesem Bild wieder deutlich aufgehellt. Sieht man doch, dass der Beladende sich um die Sicherheit bemüht und das Fahrzeug "nachhaltig" am Verrollen hindert.
Abbildung 6 Quelle: KLSK e.V. Betrachtet man als einfacher Ladungssicherungskolumnist sich die Abb. 6, fallen einem sofort die Korrosionsprobleme im vorderen Bereich der Ladefläche ins Auge. Sicher muss es einem Fahrzeugbauer überlassen werden, zu bewerten, ob diese äußerst partiellen Korrosionsdurchfressungen der Ladefläche tatsächlich Stabilitätsprobleme im Bereich der Rungenhalterungen mit sich bringen können. Festzuhalten bleibt, dass derartige Löcher in Ladeflächen eher unüblich sind und keinen besonders guten Eindruck hinterlassen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Foto des Monats Zurück zur KLSK-Homepage © 2007 - KLSK e.V. |