Foto des Monats -
Juli 2008 |
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"Kommt, wir seilen uns ab ..."
Das Sattelkraftfahrzeug wurde wie in Abbildung 1 zu sehen auf dem Seitenstreifen auf der A 1 bei Hagen angetroffen. Der Aufbau des Curtainsiders war vorn rechts stark nach außen gebogen. Ein Blick auf die Ladefläche gab Aufschluss über den Grund der Deformation.
Zwölf Drahtrollen mit einem Gewicht von je etwa 1500 kg waren nach vorn rechts gerutscht. Ursache war nicht ein Unfall oder eine Vollbremsung bei hoher Geschwindigkeit. Folgendes war geschehen: Der Fahrzeugführer, ein Spanier, war
unterwegs von Barcelona nach Osnabrück. Er hatte schon einige
hundert Kilometer zurückgelegt, ohne das sich auf der Ladefläche
etwas Auffälliges tat. Erst als ein Pkw-Fahrer aus einer
Nebenfahrbahn sich vor das Sattelkraftfahrzeug drängte kam
es zum Problem. Aufgrund des toten Winkels vorn rechts bemerkte
der Spanier den Pkw erst sehr spät, so dass er kurzfristig seinen
rollenden Zug stark abbremsen und nach links lenken musste.
Insgesamt waren 16 Drahtrollen geladen. Rundum war
kein Formschluss gegeben. Das einzig positive an dieser Ladungssicherung ist die Bündelung mehrerer Rollen zu einer Ladeeinheit. Dadurch sind vier Rollen gleichzeitig gut sicherbar. Dies reicht allein aber nicht aus, um einen
Ladungsverschub oder gar -verlust zu verhindern. Die glatte
Stahlladefläche und die untergelegte Wellpappe haben nur einen
sehr geringen Reibwert.
Wie kann man es besser machen? Auch wenn man aus Gründen der Lastverteilung die Ladung nicht an die Stirnwand heranladen kann, um eine Überladung der Antriebsachse zu vermeiden, ist es hier recht einfach und wenig aufwendig, die Ladung ausreichend zu sichern. - zunächst sollte man anstatt
der Wellpappe reibungserhöhende Matten unterlegen Und schon ist eine solide Sicherung für alle Situationen im normalen Fahrbetrieb hergestellt. Beispielskizze:
Merke: Eine Ladung ist auch für den Transport nur um die Ecke ausreichend zu sichern.
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