Weihnachtsspecial
2008 - 6 |
| Rohrkrepierer |
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Abbildung 1 [Oliver Seltenheim-Fegert]
Diese Ladung lehnt sich langsam nach rechts! Dieses harmlos anmutende Anlehnen ist der letzte Schritt vor einer "losbrechenden" Katastrophe.
Abbildung 2 [Oliver Seltenheim-Fegert]
Schwache Zwischenlager. Die "Schlagseite" nach rechts ist zu erahnen. Die Attacke Der gesamte Fahrzeugaufbau war im Begriff, nachzugeben, um der Ladung freien Lauf zu lassen. Betrachtet man nun die gestapelten Rohrbündel, lässt sich erahnen, wie die rechte Fahrzeugseite aussah, von der leider kein Bild überliefert ist. Immer wieder das gleiche traurige Spiel: Niederzurrungen gegen wegfliegende Ladung senkrecht nach oben. Dazu kommen unzureichende Zwischenleger und nicht vorhandener Formschluss nach vorne. Auch diese Verladung lässt sich durch kräftige bohlenformatige Zwischenleger erst mal stabilisieren. Zum zweiten wollen wir empfehlen, zumindest jede zweite Lage durch entsprechende Umspannungen seitlich zu sichern. RH-Matten unterhalb und oberhalb der Hölzer leisten wie immer gute Dienste, aber trotzdem würden wir ob der Tatsache, dass es sich hier um Rohrbündel handelt, die dichter an der Kreisform liegen als am Quadrat oder am Rechteck doch lieber eine Umspannung mehr als eine zu wenig verwenden wollen. In Längsrichtung stellt sich ein besonderes Ladungssicherungsproblem. Die Rohrbündel sind mit Stahlband gebündelt. Häufig wird behauptet, dass dieses Stahlband ob seiner immensen Vorspannung doch das Bündel auch in Längsrichtung ausreichend zusammen hält. Da aber die Elastizität von Stahlband relativ gering ist, kann sich deren Vorspannung schon beim Beladevorgang deutlich reduzieren, und die Rohre können ggf. aus dem Bündel nach vorne verrutschen. So muss mittels Ladungssicherungsmatten, Holzkonstruktion oder dergleichen mehr nach vorne und nach hinten gesichert werden, damit einzelne Rohre die Bündel nicht verlassen können. Eigentlich ganz einfach.
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