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Lexikon der Ladungssicherung


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G

Gleitreibung

Gleitreibung ist die Widerstandskraft, die ein bewegter Körper während des Rutschens der Unterlage entgegensetzt.

Gleit-Reibbeiwert

Der  Gleitreibungsbeiwert wird auch Gleitreibungszahl oder Gleitreibungskoeffizient genannt. Der G. ist ein Faktor und damit dimensionslos. Er wird auch manchmal in Prozent angegeben. Er gibt die Reibkraft FR bezogen auf die Anpresskraft FN an: µ = FR : FN. Für die Ladungssicherung wir nach den VDI-Richtlinien immer nur der Gleitreibbeiwert (Beispiele siehe unter Reibbeiwert) eingesetzt. Der Gleitreibbeiwert ist stets geringer als der Haftreibbeiwert.  Mit der Anwendung des kleineren Gleitreibbeiwertes statt des Haftreibbeiwertes soll den dynamischen Einflüssen, wie Schwingungen, Vibrationen, Neigungen der Ladefläche (Wanken), Nicken der Ladefläche während eines Bremsmanövers, etc. begegnet werden. Die Verwendung des Gleitreibbeiwertes anstatt des Haftreibbeiwertes wird ersatzweise vorgenommen und steht in keinen direkten physikalischen Zusammenhang mit den wirksamen dynamischen Belastungen, die auf die Ladung wirken. Führende Experten sind der Meinung, dass dieser „Ersatzwert“, zur Kompensation der dynamischen Belastungen mindestens erforderlich ist bzw. diesen nur knapp gerecht wird.

Gewichtskraft

Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der ein Körper von der Erde angezogen wird.  Dass es sich dabei tatsächlich um eine Kraft handelt, ist daran zu erkennen, dass ein freifallender Körper bis zu einer

vom Luftwiderstand abhängigen Endgeschwindigkeit ununterbrochen beschleunigt wird. Diese Beschleunigung, die man mit dem Buchstaben g kennzeichnet und „Normfallbeschleunigung“ (oder

„Erdbeschleunigung“) nennt, beträgt konstant ca. 9,81 m/s2.

Dies entspricht einer Beschleunigung von 0 km/h auf  100 km/h in einer Zeit von ungefähr 2,8 s.

   
   
   

 

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