KLSK Logo

 

           KLSK e.V.


Lexikon der Ladungssicherung


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

K

K-Faktor Der K-Faktor ist ein Korrektur-Faktor, auch  Übertragungsbeiwert genannt.
Dieser Faktor soll den Kraftverlust durch die (Seil-)Reibung des Zurrmittels an den Kanten der Ladung beim Niederzurren pauschal berücksichtigen. 
Er kann mit 1,5 angesetzt werden, wenn eine Spannvorrichtung am Zurrmittel eingesetzt wird.
Der Wert kann bis zu einem Faktor von 2 angesetzt werden, wenn zwei Spannvorrichtungen am Zurrmittel eingesetzt werden, oder wenn die Kantenwinkel sehr glatt sind und dadurch die einseitig eingeleiteten Vorspannkräfte gut auf die gegenüberliegenden Seite verteilt werden.
siehe Skizzen
Kabotage Als Kabotage bezeichnet man das Erbringen von Transportdienstleistungen innerhalb eines Staates durch ein ausländisches Verkehrsunternehmen.
Kraftschluss-
        Ladungssicherung

Bei der Kraftschluss-Ladungssicherung wird die Ladung durch Zurrmittel auf den Fahrzeugboden gedrückt. Der hier vorherrschende Reibbeiwert z.B. zwischen der Palette und dem Fahrzeugboden und / oder zwischen der Ladung und der Palette bzw. zu der Ladung untereinander, bestimmt die erforderliche Zurrmittel-Vorspannkraft (STF).
Zur Reibbeiwerterhöhung werden rutschhemmende Materialien (RHM) z.B. zwischen dem Palettenfuß und dem Fahrzeugboden gelegt.
Planenaufbauten haben entsprechend der DIN EN 12640 Zurrösen am Boden und an der Stirnwand, wobei der Zurrösen-Abstand mit ≤ 1,2 m sehr groß ist. Viele Hersteller haben engere Zurrösen-Abstände.

Kopflashing Das Kopflashing ist eine besondere Art des Diagonalzurrens. Ein Zurrmittel wird als Lashing um die Ladung geführt und mit den Zurrpunkten verbunden.

Zurück zur Übersicht


© 2008 - 2010 KLSK e.V.