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Tödlicher Unfall durch unzureichend gesicherte Profile

Rechtliche Hinweise


Abbildung 1

 

Abbildung 2

Erläuterung:  Ein Sattelkraftfahrzeug war mit langen Aluminiumprofilen beladen. Die Profile waren in Ladegestellen aus Rundstahl geladen und diese wiederum gestapelt. In einer langgezogenen Rechtskurve lösten sich die unzureichend gesicherten Profile, durchschlugen die Plane des Trailers und trafen ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Die beiden Insassen waren auf der Stelle tot.

Häufig werden empfindliche Langprofile in sogenannten Ladegestellen zum eigenen Schutz transportiert. In solchen Fällen kommt der Ladungssicherung eine besondere Bedeutung zu. Die Reibung von z.B. Aluminiumprofilen auf Stahlrohrgestellen ist mit max. 0,1 µ anzunehmen. Die Profile selbst sind häufig empfindlich, so dass hohe Vorspannungen zur Ladungssicherung zu vermeiden sind. Als beste Ladungssicherungsmöglichkeit bietet sich der Formschluss mit einem speziellen Ladegestell an oder der Formschluss mit dem Fahrzeug selbst. Zur seitlichen Sicherung bieten sich Umspannungen an.

Das größte Problem bei der Verladung von Profilen ist ihre relativ hohe Masse und die geringe "Stirnfläche". Gerät die Ladung aufgrund von Ladelücken und/oder unzureichender Sicherung in Bewegung, so kann sie nicht nur wie im abgebildeten Beispiel die Plane des Fahrzeugs durchstoßen, sondern auch die Stirn- und Seitenwände.

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